Muskelfaserriss Behandlung

Häufig haben Sportler, vor allem in den kalten Jahreszeiten, mit Muskelfaserrissen zu kämpfen. Besonders Fußballer sind stark gefährdet. Ist es zu einem Muskelfaserriss gekommen, sollte in jedem Fall eine Muskelfaserriss Behandlung vorgenommen werden. Der Körper beginnt eigentlich direkt nach der Verletzung mit der Reparatur des betroffenen Muskels.

Vor allem Skelettmuskeln verfügen über eine hohe Selbstheilungskraft und müssen daher keiner speziellen Behandlung durchlaufen. Eine Muskelfaserriss Behandlung erfolgt vom Körper aus indirekt so, dass sich die abgerissenen Faserenden automatisch aus dem Gewebe zurückziehen und somit den Verletzungsbereich für eine Einblutung freigeben. Darauf folgend erfolgt die Muskelfaserriss Behandlung durch den Einsatz von Abwehrmechanismen, welche die Blutgerinnung vermeiden und Resorption des ausgetretenen Blutes vorantreiben.

Die körpereigenen Heilkräfte dürfen nicht beeinträchtigt werden, daher sollte einige Stunden nach der Verletzung keine aktive, noch eine passive Behandlung erfolgen. Massagen oder sonstige Muskelfaserriss Behandlungen können den Prozess beeinträchtigen und sogar Nachblutungen auslösen.

Bei der Erstbehandlung sollte man die Blutung zum Stillstand bringen, wenn die körpereigene Heilung nicht den gewünschten Erfolg hervorruft. Die Maßnahmen zur Muskelfaserriss Behandlung sollten in den ersten drei Tagen erfolgen. Die Behandlung kann zum Beispiel durch abschwellende Salbenverbände erfolgen und funktionelle Tapeverbände. Des Weiteren sollte man zur Muskelfaserriss Behandlung ggf. entzündungshemmende Medikamente, wie zum Beispiel Antibiotika verwenden. Hilfreich können auch Medikamente sein, welche die Muskelspannung herabsetzen. Auch eine Elektrotherapie kann Erfolge hervorrufen.

Nach dem dritten Tag kann man mit einer Muskelfaserriss Behandlung unter Berücksichtigung von Interferenzströmen und Ultraschall beginnen. Die Ultrasschalltherapie erfolgt mit Schallwellen, welche eine mechanische Vibration erzeugen. Diese Vibrationen rufen eine wärmende Wirkung hervor. Die Ultraschalltherapie sorgt für eine Lösung von Verklebungen und steigert die Durchblutung, zusätzlich wird auch die Muskulatur gelockert.

Hilfreich kann bei der Regeneration auch Krankengymnastik wirken, sowie auch eine propriozeptive neuromuskuläre Faszilitation. Eine aktive Behandlung eines Muskelfaserriss sollte erst nach der 6. Woche erfolgen. Nur in besonders schwerwiegenden Fällen ist eine Operation notwendig.